Film: Das Inferno - Flammen über Berlin - ProSieben TV-Event - Dokumentation


     Schwarze Rauchschwaden in 212 Metern Höhe, knapp 3500 Tonnen Stahl in Flammen, Menschen in Todesangst –
     der Berliner Fernsehturm brennt !
    
     Im ProSieben TV-Event „Das Inferno – Flammen über Berlin“ wird dieses Szenario Wirklichkeit.
     17 Menschen sind auf der Restaurantetage von Flammen eingeschlossen. Alle Fluchtwege scheinen zerstört. Eine aussichtslose
     Lage. Die einzige Hoffnung ruht auf dem ehemaligen Berliner Feuerwehrmann Tom (Stephan Luca), der seine große Liebe Katja
     vor den Flammen retten will und mit den anrückenden Kräften in den brennenden Turm stürmt.
 
     Nur er und sein Kollege Henning (Christian Kahrmann) schaffen es, in die brennende Restaurantetage des Turms vorzudringen.
     Bei dieser waghalsigen Aktion wird er von seinem Ex-Chef, Landesbranddirektor Horst Strasser (Klaus J. Behrendt), unterstützt.
     Seit dessen Sohn vor einem Jahr bei einem Brand ums Leben kam, schiebt er die Schuld auf Tom. Da jetzt auch seiner Tochter
     Katja der Feuertod droht, setzt er alles auf eine Karte. Der Plan: die Flammen mit der Sprengung von Kohlendioxid-Gasflaschen ersticken.
     Doch dazu muss der LBD selbst auf den Turm – und ausgerechnet mit Tom zusammenarbeiten …

     Die beiden oscarprämierten Produzenten Wiedemann und Berg (Das Leben der anderen), standen vor einer großen Herausforderung.
     Da offenes Feuer am Originalschauplatz undenkbar war, baute man in Litauen kurzerhand die Restaurantetage des Fernsehturms
     originalgetreu nach. Da die Grundgeometrie annährend die gleiche ist, wurde die Panoramaetage, nach dem dort alle Einstellungen
     abgedreht waren, einfach zur Restaurantetage umgebaut. 24 Meter breit und acht Meter hoch war die Kulisse, die mehr als einmal
     den Flammen zum Opfer fiel.

     Regisseur Rainer Matsutani und sein Team drehten 42 Tage im Feuer. „Bei normalen Dreharbeiten ist ein Stunt oder eine Szene mit
     offenem Feuer ein Ereignis. Bei diesem Dreh war es andersrum. Einstellungen ohne Effekte waren eher die Ausnahme“,
     sagte Oscar-Gewinner Max Wiedemann.

     Und was wenn ein Feuer wirklich in der Kugel ausbricht ?

     Jens-Peter-Wilke (Berliner Feuerwehr), vom Anfang in die Produktion eingebunden:
     "Für den Notfall wurden unterhalb der Kuppel Evakuierungsplattformen installiert, die über Treppen zu erreichen sind.
     Das Sicherheitskonzept sieht vor, dass sich alle im Brandfall dort versammeln und auf Rettung warten. Es werden sogar Jacken
     bereit gehalten, damit im Winter niemand friert. Feuerwehrleute bringen die Betroffenen dann über feuersichere Nottreppen
     nach unten. Für die Einsatzkräfte gibt es zwei separate Feuerwehraufzüge, die auch im Brandfall benutzbar bleiben.
     Höchstens 400 Personen dürfen sich gleichzeitig auf dem Turm befinden – genauso viele, wie auf die Evakuierungplattformen passen".

     Feuer in einem Fernsehturm gab es schon. Im 537 Meter hohe Moskauer Ostankino-Turm im August 2000.
     Nach einem Kurzschluss in einem Übertragungsverstärker in 450 Meter Höhe fingen drei Aufzüge Feuer, stürzten in die Tiefe und
     entzündeten ein weiteres Feuer in 260 Meter Höhe. Das Restaurant glühte völlig aus. Die Feuerwehr hatte massive Probleme,
     Mann und Gerät mussten zu Fuß hoch. 2 Menschen starben, die Übertragung der meisten russischen TV-Sender brach zusammen.

     Sendetermin: Montag - 21.Mai 2007 - 20:15 Uhr - ProSieben.      LINK zum Film --> Pro7 - Das Inferno - Flammen über Berlin